
Dicke Paneele aus Schafwolle oder Hanf an Erstreflexionspunkten bändigen scharfe Kanten, während Bassfallen in Ecken Dröhnen beruhigen. Atmungsaktive Stoffe verhindern muffige Luft. Die Materialien sind leicht, erneuerbar und reparierbar. So entsteht eine haptisch warme Umgebung, die Stimmen fokussiert, Zischlaute glättet und Energie spart, weil verständliche Musik nicht laut gespielt werden muss.

Selbstgebaute Skyline‑ oder Schroeder‑Diffusoren aus Restholz brechen Peaks, ohne den Raum tot zu machen. Unregelmäßige Regale, Lamellen und Schnitzereien verstreuen Energie breitbandig. Die Bühne wirkt größer, Instrumente lösen sich von den Boxen. Dieses lebendige Streubild erlaubt leises Hören mit reichhaltiger Räumlichkeit, ideal für Abende, an denen das Feuer knistert und Zeit unbemerkt verrinnt.

Leichte Asymmetrien, Teppiche entlang der Laufwege und Bücherregale hinter dem Hörplatz zähmen Moden elegant. Tiefe Sitzmöbel absorbieren, Tischkanten reflektieren – wähle Formen, die Musik dienen. Probiere Lautsprecherabstände, Hördreieck und Einwinkeln geduldig. Diese stillen Entscheidungen kosten keinen Strom, bringen aber Ruhe, Detail und Fundament, sodass selbst flüsterleises Hören berührend und vollständig bleibt.
All Rights Reserved.